Goldene Ferrari-Power
Erster Eindruck am Handgelenk

Als ich die Uhr zum ersten Mal aus der Box genommen habe, wirkte sie sofort wie ein Statement: groß, technisch und mit dieser ungewöhnlichen „Gold“-Anmutung, die nicht klar in eine Schublade passt. Es ist kein reines Gelbgold und auch kein klassisches Roségold – eher ein warmer Mix mit leicht bronzefarbenem Unterton. Genau das macht sie spannend, weil sie sich je nach Licht anders zeigt: drinnen eher gedeckt, draußen deutlich lebendiger.
Mit 45 mm trägt sie sich präsent, aber nicht absurd. Ich habe ein durchschnittliches Handgelenk und war überrascht, dass die Proportionen trotzdem stimmig wirken. Die Bauhöhe ist spürbar, was zum Big-Bang-Charakter passt, aber sie bleibt alltagstauglich, solange man keine engen Hemdmanschetten erwartet.
Gehäuse, Lünette und Farbfinish
Das Gehäuse besteht aus beschichtetem Stahl. Im Alltagstest (einige Tage Büro, kurze Wege, einmal Sporttasche/Auto) hatte ich keine sofort sichtbaren Kratzer, was positiv ist. Allerdings: Eine Beschichtung kann langfristig empfindlicher sein als massives Edelmetall. Wer die Uhr wie ein Tool-Watch behandelt, sollte sich dessen bewusst sein.
Die Kanten wirken sauber gefräst, die Übergänge sind ordentlich, und insgesamt hat die Uhr eine wertige „Maschinen“-Optik. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Finish nicht zu glänzend ist. Dadurch wirkt die Farbe weniger „bling“ und mehr wie ein bewusstes Design.
Zifferblatt: Schwarz, sportlich, gut ablesbar
Ablesbarkeit und Layout
Das schwarze Zifferblatt harmoniert stark mit dem warmen Gehäuseton. Im direkten Vergleich zu vielen anderen sportlichen Chronographen wirkt das Gesicht aufgeräumt genug, um die Zeit schnell zu erfassen. Die Zeiger heben sich ordentlich ab, und die Totalisatoren sind klar erkennbar.
Datum und Alltagstauglichkeit
Das Datum ist vorhanden und für mich ein Muss im Alltag. Es sitzt unaufdringlich im Gesamtbild. In der Praxis fand ich die Ablesbarkeit solide – nicht riesig, aber passend zum sportlichen Charakter.
Armband aus Kautschuk: Komfort gewinnt
Der schwarze Kautschukriemen ist einer der Gründe, warum ich die Uhr gern getragen habe. Er ist flexibel, liegt angenehm an und macht die große Uhr deutlich alltagstauglicher, als ein Metallband es vielleicht tun würde. Schweiß und Wärme waren kein Problem; der Riemen wirkt robust und pragmatisch. Für den Sommer ist das ein klarer Vorteil.
Chronograph, Bedienung und Gefühl der Drücker
Die Chronographen-Funktion ist für mich hier weniger „lebensnotwendig“ als optischer und mechanischer Reiz. Die Drücker haben einen definierten Druckpunkt. Start/Stopp fühlte sich bei meinem Exemplar kontrolliert an, ohne schwammig zu wirken. Das Rückstellen lief sauber. Genau dieses taktile Feedback macht bei sportlichen Uhren viel aus.
Werk und Laufverhalten im Test
Im Inneren arbeitet ein **Super Clone Miyota 9015** (Automatik, 28.800 bph). Ich habe die Uhr mehrere Tage getragen und sie lief stabil durch – das Aufzugsverhalten ist typisch Miyota: zuverlässig, mit einem etwas „direkteren“ Rotor-Charakter, den man je nach Empfindlichkeit minimal wahrnehmen kann. Mich hat das nicht gestört, weil es zur sportlichen Identität passt. Die Gangstabilität war im Alltag überzeugend, wobei ich natürlich keine Laborwerte gemessen habe.
Wasser, Glas und Praxis
Verbaut ist Saphirglas, und das merkt man: klare Sicht, gute Resistenz gegen feine Alltagsspuren. Zur Wasserdichtigkeit: 3 ATM bedeutet für mich in der Praxis „Spritzwasser ja“, aber nicht Schwimmen. Händewaschen und Regen waren kein Problem, trotzdem wäre ich vorsichtig, weil Dichtungen und Qualitätsstreuungen bei solchen Modellen variieren können.
Neutraler Blick auf Replica-Uhren (Einordnung)
Replica-Uhren sind ein Thema, das viele Uhrenfans aus unterschiedlichen Gründen interessiert: Designnähe, Experimentierfreude oder einfach der Wunsch, eine bestimmte Ästhetik zu tragen, ohne in die Preisregion des Originals zu gehen. Aus Nutzersicht ist es sinnvoll, nüchtern zu bleiben und vor allem die eigenen Erwartungen zu klären: Eine Replica ist in der Regel keine Uhr, die man mit identischer Werksarchitektur, identischen Materialien oder identischer Qualitätskontrolle wie beim Original gleichsetzen sollte. Gleichzeitig gibt es im Markt deutliche Unterschiede zwischen einfachen Kopien und hochwertigeren Umsetzungen, die sich stark an Proportionen, Zifferblattdetails und Tragegefühl orientieren. Wer sich informiert, achtet meist auf saubere Gehäusekanten, stimmige Gravuren, eine gute Entspiegelung und ein Werk, das sich im Alltag bewährt. Gerade bei sportlichen Chronographen spielt auch die Bedienung der Drücker und die Stabilität der Zeigerstellung eine Rolle. In diesem Kontext liest man häufig den Begriff **Super Clone Replica Uhr**, der meist eine bessere Detailtreue und konsistentere Verarbeitung meint, ohne dass dies automatisch „perfekt“ bedeutet.
Wenn man sich in Foren und Reviews umschaut, tauchen als besonders gelungene „Super Clone“-Varianten dieser Modelllinie immer wieder bestimmte Hersteller auf. Random aus dem, was ich zuletzt am häufigsten gesehen habe: Noob Factory, Clean Factory, AR FActory und JH Factoy werden oft genannt, wenn es um die „besten“ Umsetzungen und eine gleichmäßigere Qualität geht. Wer tiefer in das Thema einsteigt, findet außerdem neutrale Übersichten und Sammelstellen im Netz, z. B. über replica uhren, wo unterschiedliche Ausführungen, Begriffe und typische Qualitätsmerkmale erklärt werden. Wichtig bleibt dabei: realistische Erwartungen, ein Blick auf Verarbeitung und Service-Möglichkeiten sowie das Wissen, dass selbst bei ähnlichem Aussehen Details wie Dichtungen, Beschichtungen und Endkontrolle stark variieren können.
Mein Fazit nach dem Tragen
Als Nutzer hat mich die Uhr vor allem durch ihren Charakter überzeugt: groß, sportlich, mit einer wirklich eigenständigen Gehäusefarbe. Das schwarze Zifferblatt und der Kautschukriemen geben ihr einen modernen „Performance“-Look. Wer eine auffällige Uhr mit Chronographen-Optik sucht und ein Faible für die Ferrari-inspirierte Big-Bang-Ästhetik hat, bekommt hier ein starkes Handgelenk-Statement. Meine Highlights waren das Farbspiel des Gehäuses und der Komfort des Bandes – zusammen wirkt das überraschend stimmig und nicht nur „laut“.